Warum?

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass politische Arbeit, selbstorganisiertes Wohnen, konsensorientierte Entscheidungsstrukturen und Selbstverwaltung so ganz im Allgemeinen großartig, aber auch gar nicht so einfach sind. Plena, Entscheidungsfindungen, Prozesse und Diskussionen in solchen Zusammenhängen können sehr anstrengend und konfliktreich sein. Außerdem läuft es manchmal einfach irgendwie nicht und keine*r weiß so richtig warum oder wie sie da eigentlich wieder heraus kommt. Eine externe Person und z.B. vorbereitete Moderation kann entlasten und solche Prozesse erleichtern.

Auch wir kennen das und haben schon häufig miterlebt, wie nicht funktionierende Strukturen, unbearbeitete Konflikte, unausgesprochene Erwartungen, irgendwie schief liegende Kommunikation uvm. große Probleme bereiten. Sie können Gruppen und Projekte handlungsunfähig machen oder auch mal scheitern lassen. Wir denken, dass linke Politiken und Projekte mehr solidarische Moderator*innen, Berater*innen, Mediator*innen usw. brauchen, um nicht unnötig an inneren Konflikten und ermüdenden Strukturen zu scheitern. Da wir selbst aktive Linke sind, ist es uns ein Anliegen, linke Gruppen und Projekte bei solchen Prozessen zu unterstützen.

 

Was jetzt genau?

Wir können z. B. diverse Formen von Gruppentreffen moderieren, euch in der Bearbeitung eurer Konflikte unterstützen, euch in Bezug auf Prozesse und Dynamiken in euren Gruppen beraten oder Wissen zu diesen Themenfeldern an euch weitergeben.

Wir kennen uns aus in Politgruppen, WGs und  Hausprojekten. Sowohl einmalige Termine als auch langfristige, kontinuierliche Prozesse können wir begleiten. Dabei sind vom Treffen zwischen Zweien bis zur großen Gruppe alle Konstellationen denkbar.

Grundsätzlich gilt dabei immer, dass ihr für den Inhalt verantwortlich bleibt. Wir unterstützen euch sehr gerne bei dem Prozess und bringen Ideen ein, wie ihr eure Anliegen bearbeiten könntet. Die Entscheidungen und die Ergebnisse produziert ihr jedoch selbst.